MAINZ

Hexenküche – Max Slevogts druckgrafische Experimente

Glasätzungen mit der hochgiftigen Flusssäure, Drucke auf Leder und Seide, Druckplatten aus Porzellan oder Speckstein – das sind die Ergebnisse zahlreicher Nächte, in welchen Max Slevogt eifrig experimentierte, um druckgrafische Techniken weiterzuentwickeln. 

 

Gemeinsam mit den Künstlern Bernhard Pankok und Emil Orlik sowie seinem engen Freund Dr. Josef Grünberg, schloss sich Max Slevogt um 1920 zu der Künstlergruppe „SPOG“ zusammen, die nach ihren Anfangsbuchstaben benannt wurde. 

 

Grundlage der Ausstellung ist der umfangreiche und bisher unveröffentlichte  Briefwechsel zwischen Slevogt und Grünberg. Die Ausstellung arbeitet erstmals diese höchst produktive Zusammenarbeit auf, veröffentlicht die Korrespondenz und rekonstruiert die Experimente ihrer so genannten „Hexenküche“.

26.09.2021 - 09.01.2022

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