STUTTGART

Hass. Was uns bewegt

Hetze und Drohungen werden mörderische Realität. Die Mehrheit nimmt Minderheiten Rechte und Würde. Lebende und Tote werden von Menschen zu Objekten.

 

Hass! Er speist sich aus Angst, Neid und Verachtung in einer Gesellschaft. Er richtet sich gegen das, was fremd erscheint, und das, was ganz nahe liegt. Hass gehörte und gehört zum Alltag. Er äußert sich in Rassismus und Sexismus. Er richtet sich gegen „Ungläubige“ und gegen „das System“.

Viele Formen des Hasses begleiten uns durch die Geschichte: Angriffe auf die jüdische Bevölkerung gab es vor Jahrhunderten und gibt es heute.

 

Rechtsextreme mordeten in der Weimarer Republik und in der Bundesrepublik. Aber die „Erbfeindschaft“ zu Frankreich zeigt, wie Hass überwunden werden kann.

Die außergewöhnlich inszenierte Ausstellung zeigt rund 200 Hass-Objekte aus 200 Jahren. Und sie stellt Fragen: Wie können wir mit bedrohlichem Hass umgehen? Darf Hass eine Antwort auf Hass sein? Und gibt es sogar einen guten Hass – etwa wenn er sich gegen Unterdrücker richtet?

 

„Hass. Was uns bewegt“ ist der zweite Teil der Ausstellungstrilogie zu den Emotionen Gier, Hass und Liebe.

17.12.2021 - 24.07.2022

Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Konrad-Adenauer-Straße 16

70173 Stuttgart

Tel. +49 (0) 711 – 212-3989

besucherdienst@hdgbw.de

www.gierhassliebe.de