STUTTGART

Der Meister von Meßkirch – Katholische Pracht in der Reformationszeit

In Kooperation mit der Stiftung Schloss Friedenszeit Gotha.

 

Erstmals widmet die Staatsgalerie Stuttgart dem Meister von Meßkirch, einem der bedeutendsten Maler der Frühen Neuzeit, eine umfassende

monographische Ausstellung, in der ein Großteil seiner heute verstreut in Museen und Privat-sammlungen Europas und der USA befindlichen Tafelbilder und Zeichnungen vereint zu sehen sind.

Seine koloristisch außergewöhnlichen Bilder – darunter der umfangreiche Altarzyklus von St. Martin in Meßkirch von 1535/38 – beanspruchen höchstes historisches Interesse, da sie – im Unterschied zu der sich in Württemberg fast flächendeckend durchsetzenden Reformation – das regionale Festhalten am altgläubigen Bekenntnis dokumentieren.

 

Durch aufschlussreiche Konstellationen mit anderen Werken der Reformationszeit werden zudem der Blick auf die Bildwelt des Meisters von Meßkirch entscheidend

geschärft und deren Stellenwert im Kontext der Kunst seiner Zeit erfahrbar.

08.12.2017 – 02.04.2018

Staatsgalerie Stuttgart

Konrad-Adenauer-Str. 30-32

70173 Stuttgart

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